Richard Kuemmel

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Richard Kuemmel

Richard Erlo Benedikt Kuemmel (geb. von Rüdenberg;* 10. Mai 1970 (2070 nach DZ) in Nux, Dionysos) ist ein dionyscher Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler.

Er war vom 14. Oktober 2005 bis zum 19. Februar 2006 Kanzler der Republik Dionysos. Er war Außenminister, Wirtschaftsminister und Richter am Obersten Gerichtshof der Republik. Er war lange Zeit Mitglied und Parteisekretär der WORF.


Leben[Bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Geboren 2170, als erster Sohn einer Nuxer Familie die sich laut Historiker zum alten Landadel des Ersten Papyrischen Reiches zählen lässt. Sein Vater Erlo von Rüdenberg war ein dionyscher Tabakfabrikant und Politiker, er starb 2204. Seine Mutter Hetti von Rüdenberg (geb. Maxbader) ist ratelonische Staatsbürgerin und war in Dionysos als Lehrerin für Kunst und Sozialwissenschaften tätig. Nach dem Tod ihres Mannes zog sie nach Astor, wo sie bis heute als freiberufliche Goldschmiedin lebt. Als Richrad 3 Jahre alt war, flieht die Familie ins ratelonische Freistein aufgrund zahlreicher repressiver Maßnahmen der damaligen Sonnendiktatur gegen dionysche Oppositionelle denen sein Vater angehörte. Er wächst im freisteinischen Narvena auf und besucht dort nach der Grundschule eine humanistische Oberschule. Nach dem Erwerb der Hochschulreife schreibt er sich an der Universitas Montariæ im Fach Pädagogik ein, ganz gegen den Willen seines Vaters, der ihn gerne als Juristen gesehen hätte. Er konnte sein Studium als Master of Education (mit Auszeichnung) abschließen.

Studium in Ratelon[Bearbeiten]

Während seines Studiums verliebt sich Richard in die tropicalische Freiheitskämpferin Alena Darti Palamanda. Sie haben ein gemeinsames Kind, Elva Canna Palamanda, trennen sich jedoch recht bald, als feststand das Alena zurück nach Tropicali wollte. Bis zu dem Tod seines Vaters 2204, war Richard nach einem unterdurchschnittlichen Abschluß als Kunstlehrer an einer Förderschule in Narvena. Kurz nach der Beerdigung seines Vaters zieht er zurück in das mittlerweile von der Diktatur befreite Dionysos, tritt der sozialistischen SiD bei und arbeitet als freiberuflicher Künstler.

Das Kapitel Strahlsonne[Bearbeiten]

Zurück in Dionysos verliebt sich Richard relativ schnell die dionysche Pop-Sängerin Stacy Strahlsonne. Strahlsonne war ebenfalls Mitglied der SiD. Aus der politischen Partnerschaft entwickelte sich relativ schnell aich eine Liebesbeziehung. Strahlsonne und von Rüdenberg galten als das Duo-Infernale der dionyschen Gesellschaft. Zahlreiche Public-Acts, Demonstrationen und gesellschaftliche Auftritte bescherten dem Paar einen nationalen Ruf. Den Höhepunkt bildete die Sponatn-Trauung des Paares im Sommer 2005, während einer Demonstration gegen die Vernichtung des doiyranischen Waldes. Traubeamter war der seinerzeit legendäre Senatspräsident Thomas Laußner.

Die Datscha-WG in Bad Papyrie[Bearbeiten]

Die Ehe mit Felice Kuemmel[Bearbeiten]

Der Umzug nach Astarien[Bearbeiten]

Im Frühjahr 2007 verlegte R. seinen Lebensmittelpunkt nach Astarien, und kehrte somit seinem Heimatland den Rücken. Allerdings behielt er seinen Zweitwohnsitz weiterhin in Dionysos, um vor allem seiner Berufung zum Professor weiterhin nachzugehen, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen. R. gilt als einer der vermögensten Bürger der Republik Dionysos. In Astarien verdingt sich R. als Privatier und engagiert sich in der regionalen Politik seines neuen Heimatkantons Monte Rosso.

Politik[Bearbeiten]

Vom Studentenführer zum Zentralbankchef[Bearbeiten]

Als R. im Winter 2204 nach Dionysos zurückkehrte, war er zunächst in den sozialistischen Hochschulgruppen aktiv. Relativ zügig arbeitete er sich zum Sprecher der SiD-nahen Gruppierungen hoch, was ihm landesweite Bekanntheit verschaffte. Legendär sind die Demonstrationen der Gruppen gegen den damaligen alt-aristokratischen Oberbürgermeister der Stadt Klauth, Franz von Habichtsburg. Während eines Hof-Balls entging er knapp einer Verhaftung, nachdem er sich über das Buffet erbrochen hatte. Die SiD-Politikerin Claudia Berger holte ihn bald in die politische Verantwortung. Er übernahm verschiedene Ämter des Landes Papyrie, bevor er überraschend im Februar zum Chef der dionyschen Zentralbank gewählt wurde. Wirtschaftsminister James Strahlsonne holte ihn in die Finanzbehörde. Anfangs umstritten, schied er letztendlich als beliebter und bürgerfreundlicher Bankchef aus dem Amt aus, nachdem er ins Seizler´sche Kabinett berufen wurde.

Die Dekade Seizler[Bearbeiten]

Bereits der Wahlkampf wurde maßgeblich von R. bestritten. Als designierter Finanz- und Wirtschaftsminister erarbeitete er ein umfassendes Reformmodell für die dionysche Wirtschaft, genannt Anatrepo 2205. Adolf Seizler gewann die Wahl gegen E. Thermes. R. wurde zum Vizekanzler bestimmt. Die Regierung wurde recht früh durch das Auscheiden der Minister Claudia Berger und Hisko Meyer-Schulz geschwächt. R. gab sein Ressort auf und wurde Minister für Bildung. In dieser Zeit wurden die Hochschulgesetze reformiert und 3 neue Hochschulen gegründet.

Opposition gegen Steinfeuer[Bearbeiten]

Nachdem Seizler abgewählt wurde zerbrach das breite linke Bündnis relativ rasch. Die liberale LPD bekam Aufwind und nach 3 Wahlgängen stand Christian Steinfeuer als neuer Kanzler fest. Steinfeuer galt als wenig aktiver Poltiker. Seine Minister wechselten oft. R. organisierte zusammen mit Stacy Strahlsonne die Linke neu und unternahm eine lebhafte, wenn auch umstrittende Oppositionspolitik.

Der Richter am OGH[Bearbeiten]

Am 09.07.2005 wurde Richard mit 57% und ohne Gegenkandidat zum Richter des Obersten Gerichtshofes der Republik Dionysos gewählt. In seine Amtszeit fiel ein Prozess über die verfassungsrechtliche Konformität des umstrittenden "Gesetzes zur wehrhaften Demokratie". Dieses Gesetz wurde aufgrund seines Urteils teilweise außer Kraft gesetzt woraufhin der Senat sich den eklatanten Verstößen gegen die dionysche Verfassung annahm. Ebenfalls mußte von ihm ein Verfahren über die Löschung der Partei SLD verhandelt werden. Der bekannteste Prozess unter seiner Führund war dennoch ein Strafprozess gegen den damaligen amtierenden Senatspräsidenten Thomas Laussner, dessen Nachwirkung der Amtsverlust für den relativ beliebten Senjatspräsidenten bedeutete. Insgesamt verhandelte Richard 5 Verfahren. Am 01.10.2005 trat er von seinem Amt zurück da er zum 13. Kanzler der Republik Dionysos gewählt wurde.

13. Kanzler der Republik Dionysos[Bearbeiten]

Am 17.10.2206 wurde Richard von Rüdenberg zum 13. Kanzler der Republik Dionysos ernannt. Er setzte sich gegen seinen Kontrahenten und Amtsinhaber Christian Steinfeuer durch. Geplant waren umfassende Finanzreformen, sowie eine starke Konzetration auf die kulturelle Ebene. In die Amtszeit fiel das Ende der Dienstleistungen von bovigo, also mußte ein neues Banksystem beschafft werden. An der Einführung der MinBank war die Regierung politisch maßgeblich beteiligt. Außenpolitisch war die Kündigung des IMA-Vertrages ein großes Thema dieser Legislatur. Am 23.2.2206 übergab R. die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Max Artmann, in dessen Kabinett R. ab dem 6.3.2206 als Finanz- und Wirtschaftsminister fungierte. Nachdem Artmann vorzeitig von seinem Amt zurücktrat, stand R. als Vizekanzler wiederum für einige Zeit an der Spitze des Landes.

35. Kanzler der Republik Dionysos[Bearbeiten]

Am 27. Januar 2015 wurde Richard von Rüdenberg erneut und dann zum 35 .Kanzler der Republik gewählt.

Der "Schwarze Dionysche Sommer"[Bearbeiten]

Die Zeit vom April bis Oktober 2206 wird umgangssprachlich auch "Schwarzer Sommer" genannt. Mehrere kurzfristige Rücktritte von Regierungen, eine lange Kanzlerlose Phase und die Wahlniederlagen bekannter dionyscher Politiker sind für eine lange Zeit des politischen Stillstandes in Dionysos verantwortlich. Mitunter kam es zu terroristischen Anschlägen. R. wurde ebenfalls im Sommer Opfer eines Anschlages, als er zwei Wochen im Keller eines Freudenhauses festgehalten wurde.

Der Senator und Staatsmann[Bearbeiten]

Als erfahrener Politiker mit internationaler Erfahrung kanditierte er im Herbst erneut für den dionyschen Senat. Mit einem, für einen Einzelkandidaten, außergewöhnlich gutem Wahlergebnis zog er in den Senat ein, allerdings durch die DDA-LPD-Mehrheit von Beginn an in der absoluten Opposition. Aufgrund des Zerbrechens seiner Partei, der WORF, gab der gesundheitlich aufgeriebene R. sein Mandat Anfang 2007 zurück. Danach zog er sich weitgehend aus der dionyschen Politik zurück.

Internationales Engagement[Bearbeiten]

Am 17.12.2206 tritt Richard Kuemmel das Amt des Generalsekretärs der UVNO an, in welches er von der Vollversammlung am 16.12.2206 nach mehreren Wahlgängen gewählt wurde. Er stand der UVNO bis März 2007 vor, trotz allgemeinen Zuspruches verzichtete er auf eine weitere Amtsausübung.

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten]

Die Freie Universität[Bearbeiten]

Die Freie Universität Papyrie wurde am 31.3.2205 von Richard von Rüdenberg gegründet. Anfangs gab es nur eine rechtwissenschaftliche Fakultät, was sich aber nach einiger Zeit änderte. Heute besteht die FUP aus 4 Fakultäten und 3 Instituten. Neben den Rechtwissenschaften sind heute auch die Sozialwissenschaften, die dionysche Geschichte und die Philosophie auf den Lehrplänen der FUP zu finden. R. selbst ist bis heute Leiter der Hochschule und Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften.

Das Nationalmuseum[Bearbeiten]

Als Vorsitzender des Dionyschen Kulturbundes e.V. war R. maßgeblich am Aufbau des Nationalmuseums beteiligt. Das Museum, genannt Republikanisches Museum ist über die Grenzen des Landes hinweg bekannt und beherbergt eine große Sammlung historischen und neuzeitlichen Artefakten aus der Republik Dionysos und der Welt. Ebenfalls ist mit der Bibliothek der FUP und der Maniexer Bibliothek die größte dionysche Sammlung an Schriften und Medien in das Mueseum eingegliedert.

Der Unternehmer[Bearbeiten]

Aufstieg[Bearbeiten]

Nach dem Tode seines Vaters erbte R. die Nuxer Tabak- und Alkoholgewerke zu Nux (TabaNux). Sein Interesse an der Bewirtschaftung dieses Unternehmens hilet ich jedoch in Grenzen. Jedoch nutze er das Familienvermögen für weitreichende Investitionen in verschiedene Wirtschaftszweige.

Beteiligungen[Bearbeiten]

Die Familie gründete 2005 die "Rüdenberg Holding AG" welche relativ schnell in verschiedene Aktiengesellschaften aufging. Vor allem der Aufkauf der Dionysos Interrail (DIR) erwies sich als Glücksgriff. Weitere Gesellschaften entstanden teils durch Initiative der Familie Rüdenberg, teils durch Joint Ventures; DIVA AG, VVP, Mehrwert, u.a.

Die RatioVereinsBank[Bearbeiten]

Der Gipfel der wirtschaftlichen Aktivitäten war die Gründung des Bankhauses "Papyrische Ratio-Vereinsbank Bad Papyrie (RatioBank)". Das Bankhaus avoncierte relativ schnell zur zweitgrößten Privatbank des Landes.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Dionysos-Orden[Bearbeiten]

Für seine besonderen Verdienste um das dionysche Hochschulwesen, für sein wirtschaftliches Engagement in der nationalen und internationalen Wirtschaft und für seine unermüdliche Tatkraft in vielen wichtigen Ämtern der Republik bekam Richard im Oktober 2205 die höchste Würde seines Heimatlandes verliehen, den Dionysos-Orden. Er ist damit der 5. Träger des Ordens des Dionysos.

Akademische Titel[Bearbeiten]

Richard ist durch seine Erstausbildung Pädagoge. Er machte seinen ersten akademischen Abschluß im Januar 1997, an der University of Montary. Mit seiner Abhandlung "Erziehung im Kontext zum antiken Dionysos" erreichte er den Grad des "Master of Education with Honors" ("M.Ed. (Hons.)"). Anfang 2206 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Wegenstein/ Ratelon verliehen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Für besondere Verdienste um das Haus Oranien und für seinen uneigenützigen Einsatz um die Erhaltung des Familiensitzes Gut Neuoranienbekam Richard im Mai 2206 den Orden zum Heiligen Büffel der Familie Oranien verliehen. Im Jahre 2205 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Rio Tropicali in Tropicali verliehen, aufgrund seines Engagements im wirtschaftlichen Bereich.

Sportliche Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bei den olympischen Winterspielen 2006 im Königreich Noeresund erringt er als Einzelsportler die Silbermedallie des Biathlon-Wettbewerbs. Als Mitglied der dionyschen Buckelpiste-Mannschaft erreicht er eine Goldmedallie. In der Nationenwertung erringt Dionysos den 2. Rang in der Medallienwertung hinter der Demokratischen Union.

Werke[Bearbeiten]

Links[Bearbeiten]


Kanzler der Republik Dionysos

Colti Breuer - Giovani Tres - Spiros Papandaja - Sarekeus Spockos - Christian von Lauenburg - Giovani Tres - Claudia Berger - Arthur Spooner - Knut von Iboi - Thomas Laußner - Adolf Seizler - Christian Steinfeuer - Richard E. von Rüdenberg - Max Artmann - Lorenzo von Duckstein - Gerhard Barthle - Armin Schwertfeger - Stacy Strahlsonne - Thomas Strahlsonne - Thomas Sonneberg - Önödöpdölön Öpdömön - Iskander Finis - Stacy Strahlsonne - Ioannes Amadopolis - Vesta Spondylos - Nikos Padazitakis - Stacy Strahlsonne - Nicole Réveau - Kevin Stürmer - Nicole Réveau - Nikos Padazitakis - Friedrich von Wexel - Niklas Hämekki - Richard von Rüdenberg - Stacy Strahlsonne - Lew Romanow - Kevin Stürmer - Juan Giovani Tres - Franz Joseph von Habichtsburg - Dima Demetopolos - James-Etienne Lennox- Stacy Strahlsonne